Wasser

 

Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser obliegt laut Artikel 83 der Bayerischen Verfassung den Kommunen.


Der Erhalt der sicheren Trinkwasserversorgung der Stadt muss an erster Stelle stehen.
Die Schaffung eines Trinkwasser-Verbundnetzes (Ringsystem) für alle Stadtteile darf nicht die Auflassung der örtlichen Wasserversorgungs- und Aufbereitungsanlagen zur Folge haben. Alle Möglichkeiten zum Erhalt der Quellen und Brunnen und zur Sicherung der Wasserqualität müssen in eine weitsichtige Planung einbezogen werden. In den Wassereinzugsgebieten ist, wenn überhaupt, nur eine umweltgerechte landwirtschaftliche Nutzung zulässig. Wasserverluste im örtlichen Rohrleitungssystem sind zu überwachen und kurzfristig zu beseitigen.


Durch die Verwendung von Mischwasser (Wasser unterschiedlicher Herkunft und Zusammensetzung), wie es die Zweckverbände zur Verfügung stellen, kann das Rohrleitungssystem erheblich geschädigt werden.
Wassersparmaßnahmen bei städtischen Einrichtungen, in privaten Haushalten und besonders bei Industrie- und Gewerbebetrieben sind unumgänglich.


Die Nutzung von Regenwasser muss gefordert und gefördert werden. Die Bevölkerung ist im Mitteilungsblatt und auf der Homepage der Stadt Gemünden über die Qualität des Trinkwassers zu informieren.
Die Einführung eines sozialverträglichen, progressiven Wasserpreises ist anzustreben.

 

Abwasser

 

Bedingt durch die Auflagen und Forderungen seitens der Wasserwirtschaftsbehörden hat die Stadt Gemünden die Neustrukturierung ihrer Abwasserbeseitigungsanlagen mit Neubau einer Großkläranlage vorgenommen.

 

Bei neuen Baugebieten soll eine getrennte Kanalisation Für Ab- und Oberflächenwasser (Wohnstraßen, Dächer) realisiert werden. Regenwassernutzung und -versickerung ist - wo dies aus hydrogeologischen Gegebenheiten möglich ist - in zukünftigen Bebauungsplänen zur Auflage zu machen. Diese Maßnahme spart teuere Regenwasserrückhaltebecken.


Abwasserträchtige Gewerbe- und Industriebetriebe (z.B.: Autowaschanlagen) müssen geschlossene Wasserkreisläufe installieren.


Die Einführung von gesplitteten Abwassergebühren nach Schmutzwasser und Oberflächenwasser ist erfolgt. Die Bevölkerung ist über die Möglichkeit der Befestigung von Flächen ohne Versiegelung aufzuklären. Die Oberflächenentsiegelung ist zu fordern und zu fördern.

 

 

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