Verkehr

In den letzten Jahrzehnten ist es zu einem stetigen Anwachsen des Pkw- und Lkw-Verkehrs gekommen, verbunden mit einer Zunahme an Lärm- und Luftschadstoffemissionen.


Aufgrund der unerträglichen Verkehrsbelastung, speziell im Kernstadtbereich, ist ein Gesamtkonzept zur Verkehrsberuhigung dringend erforderlich (z.B. Bahnhofstraße, Freihaltung der Gehwege, Kleingemünden mit Schulbereich, Kreuzung Mainbrückenauffahrt und "Langenprozelten Ost" ).
Die Verkehrslenkung muss möglichst so erfolgen, dass Wohngebiete vom Durchgangsverkehr freigehalten werden. Außerdem soll in allen Wohngebieten eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h eingeführt und überwacht werden.


Dem Lärmschutz muss durch aktive Maßnahmen Rechnung getragen werden. Die Vorgaben aus dem Lärmaktionsplan sind einzuhalten. Bei allen Umbaumaßnahmen der Bahn ist auf eine Minderung der Lärmbelastung zu achten. Die Lärmemissionen müssen nach der Erneuerung und Sanierung geringer als vorher sein.


Der Individualverkehr per PKW soll so weit wie möglich eingeschränkt werden. Dazu müssen für alle Stadtteile Verbindungen in die Kernstadt über den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erhalten oder neu geschaffen werden. Die Bahnverbindungen auf der Maintalachse müssen erhalten bleiben und eine Verbesserung des Angebotes von Seiten der Stadt gefordert werden.


Die Stadt muss sich im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten für eine Erweiterung der Park&Ride-Anlagen an den Bahnhöfen Gemünden, Langenprozelten und Wernfeld einsetzen und sich entsprechend beteiligen.
Auf Dauer ist eine Lösung für die Ortsdurchfahrt Gemünden (Bahnhofstraße) unumgänglich. Ein Konzept für eine Ortsumgehung Gemündens ist zeitnah zu erarbeiten. Die Verlegung der B 26 als Ortsumgehung von Gemünden auf die andere Mainseite ist sinnvoll. Dazu ist eine zweite Mainbrücke erforderlich. Auch wenn die Realisierung noch Jahre dauern wird, ist die Forderung nach einer Ortsumgehung immer wieder vorzutragen.

Die Lenkung des innerörtlichen Verkehrs ist zu konzeptionieren. Für "Langenprozelten Ost" sind die Einfahrten vor den Geschäften neu zu regeln.

Ein durchgehender Radweg ist erforderlich.

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