Stadtentwicklung

Für den privaten Wohnungsbau, Betriebserweiterungen und -neuansiedlungen sind die erforderlichen Flächen auszuweisen.


Wir halten die Erstellung eines Konzeptes zur Flächeneinsparung für notwendig.
Geplante Baugebiete sollen erst dann angegangen werden, wenn die Stadt Gemünden die entsprechenden Flächen erwerben kann. Hierbei müssen jedoch die Grundstücksverkäufer einen angemessenen Preis erhalten. Außerdem soll ein Rückkaufsrecht für Bauplätze gewährt werden. Auch in bestehenden Wohngebieten sind vorhandene Baulücken zu schließen (Verhandlungen mit Eigentümern, Zusicherung eines Bauplatzes bei künftigem Bedarf sind zu prüfen). Dies gilt auch für leer stehende Gebäude und brach liegende Flächen.

Wir setzen uns ein für:

  • einen schonenden Umgang mit den vorhandenen Grün- und Freiflächen
  • die Förderung ökologischer Bauweisen
  • den Erhalt der charakteristischen Ortskerne
  • Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung (z.B. im Bereich Schulen, Bahnhofstraße)
  • Unterstützung und Ausbau des ÖPNV
  • den Schutz von Streuobstwiesen, Feuchtwiesen und naturnahen Grünflächen
  • Freihaltung des Naturparks Spessart und anderer Schutzgebiete von jeglicher Bebauung, außer Windkraftanlagen
  • Pflanzung von Straßenbäumen
  • Förderung von Wasser- und Energiesparmaßnahmen im privaten und öffentlichen Bereich
  • Freihaltung der Flussufer und Überschwemmungsgebiete von Be- und Verbauung
  • die Erhaltung historischer Kulturlandschaften

 

Anforderungen an Bebauungspläne:

 

Bei der Planung von Baugebieten sind ökologische und soziale Gesichtspunkte einzubeziehen. Die notwendigen Eingriffe in den Naturhaushalt sollen unmittelbar im Gebiet und auf den Baugrundstücken ausgeglichen werden. Wohngebiete sind in erster Linie nicht auto-, sondern fußgänger- und kindgerecht anzulegen. Ziel sollen menschenfreundliche Wohngebiete sein. Für Familien mit Kindern soll es einen Rabatt auf städtische Grundstücke geben, um verstärkt Familien mit Kindern das Bauen zu ermöglichen.

 

Ökologische Kriterien für Neubaugebiete:

  • Flächensparende Bauweise; Ergänzung des Ein- und Zweifamilienhausbaus durch Reihenhäuser
  • Erschließungsstraßen mit minimaler Flächenversiegelung
  • Spiel- und Stichstraßen, Tempo-30-Zonen, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
  • sonnenorientierte Bauweise und Förderung von Solaranlagen
  • Nahwärmesysteme mit NawaRo-Heizungen (nachwachsende Rohstoffe)
  • harmonische Einpassung der Gebäude in die Landschaft (Förderung von Fassaden- und Dachbegrünung, Holzbauweise bzw. Verschalung, Vorschläge zur Farbauswahl)
  • Durchgrünung des Baugebietes (Straßenbäume, öffentliche Grünflächen)
  • lokale Versickerung des Regenwassers und Entsiegelung von Flächen
  • Förderung der Regenwassernutzung
  • Einplanung von Läden, Spielplätzen, Gaststätten und Verweilzohnen

 

Zur Umsetzung der ökologischen Aspekte ist ein Konzept zu erstellen. Hierzu gehören ökologische und technische Beratung der Bauwilligen sowie zielorientierte Förderprogramme.

 

Folgen Sie uns auf facebook