Jugend

Jugendarbeit soll Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung positiv unterstützen, sowie Kreativität, Teamgeist und Verantwortung fördern.

 

Jugendarbeit in Gemünden

 

Hoch zu bewerten ist die Arbeit der Vereine und Kirchen, wo durch hauptsächlich ehrenamtliches Engagement ein Jugendprogramm angeboten wird. Erwähnenswert sind unter anderem die Musikschule und Büchereien sowie Ferienprogramme und Schwimmbadaktionen.

 

Kommunalpolitische Möglichkeiten
Um viele Gruppen und Interessen einzubinden, ist eine zweigleisige Jugendarbeit erforderlich.

 

1. Verbandliche Jugendarbeit:
Hier soll eine optimale Unterstützung der Vereine bzw. kirchlichen Träger und der ehrenamtlichen Mitarbeiter vorrangiges Ziel sein.

 

2. Offene Jugendarbeit:
Im ehemaligen Haus des Gastes in der Scherenberhalle hat sich ein Jugendzentrum mit einer hauptamtlichen Kraft etabliert. Die kommunale Jugendarbeit ist fortzuführen. Auch in den Stadtteilen sind offene Jugendtreffs zu initiieren. Dies ist ein guter Ansatzpunkt, sich mit den Problemen sozial schwacher, ausländischer und arbeitsloser Jugendlicher zu befassen.

 

Ideen und Vorschläge:

  • Einrichtungen wie Gaststätten, Diskotheken, Spielhallen und Videotheken sollen in möglichst kurzen Abständen auf Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen überprüft werden.
  • Wünschenswert ist, dass in Gaststätten alkoholfreie Getränke billiger als alkoholische Getränke angeboten werden.
  • Auf spezielle Gesprächs- und Freizeitangebote für Jugendliche von verschiedener Organisationen und Einrichtungen soll in Schulen (Schwarzes Brett, Schülerzeitung) sowie in den sozialen Medien verstärkt aufmerksam gemacht werden.
  • Das Interesse Jugendlicher an bestimmten Themen oder Aktionen soll durch erwachsene Mitarbeiter (offene Jugendarbeit, Neigungsgruppen in Schulen, Angebote der Volkshochschule) unterstützt bzw. gefördert werden. In diesem Rahmen ist auch die Möglichkeit gegeben, sich ausführlich mit Jugendthemen wie Orientierungslosigkeit, Alkohol, Drogen, Sekten, Musik, Filme, Okkultismus usw. zu beschäftigen.
  • Beibehaltung des Kinder- und Jugendtages
  • Ein reger Schüler- und Jugendaustausch mit Gemündens Partnerstädten, wie z.B. der Kontakt der Mittelschule mit den Schülern aus Duiven und Litomysl ist durchzuführen.
  • Bei Betriebsneuansiedlungen in Gemünden ist darauf zu achten, dass qualifizierte Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Jugendliche angeboten werden.
  • Für ein jährliches Jugendfest (Musik/Spiel/Tanz) sollen Räume und ein finanzieller Grundstock vorhanden sein.
  • Ehrenamtliche Tätigkeit ist ein wichtiger Teil der Jugendarbeit und ist entsprechend zu würdigen (siehe Ehrenamtskarte).
  • Ein neu zu schaffendes Jugendparlament soll die Ideen, Anregungen und Bedürfnisse der Jugendlichen vertreten.

 

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